Da wir uns Mysore nicht entgehen lassen wollen, wagen wir den Versuch und stehen auf, um das allgemeine Befinden aus-zu-checken....YEAH. Sogar Maurice steht auf den Beinen. Wunderheilung, auch ohne Elektrolyte. Wir haben alles richtig gemacht :P
Für Duschen reicht zwar die Zeit nicht mehr, aber wir wagen es uns in den Speedbumper-verliebten Bus zu setzen.
Wahrscheinlich hilft Schlafen gegen die andauernde Peristaltik. So wachen wir alle beim ersten Stop am Coffee-Day-Shop auf. Erste lustige Ansicht, der Kerl, der direkt an der Bundesstraße steht und alle 2 Sekunden Autos anpfeift. Wahrscheinlich soll er die Leute auf den Shop aufmerksam machen...ABMs sind bis in den letzten Winkel gepresst worden, wie wir schon feststellten.
Wir setzen alles auf Rot und bestellen wie folgt:
Robert: Tropical Iceberg (Viel Spaß mit der Milch)....wurde allerdings mit den Bedürftigen geteilt
Riggi: zurückhaltendes Toast mit Zuckermarmelade und einen Cappuccino
Christian: Chicken-Masala-Sandwich + großen Milchkaffee (nachdem wir ja so eingehend vor der Milch gewarnt wurden, sicher eine gute Entscheidung)
Achtung:
Maurice: er steigt voll ein und gibt sich ein Chicken-Masala Sandwich
Die Geschwindigkeit ist neben den Zuständen der Espresso-Kaffee-Vollmaschine extrem begeisternd. Egal schlimmer kanns net kommen. Auf unsere angenehme Wartezeit, in dem Zustand noch viel besser, fällt uns ein niemals lächelnder minderjähriger Angestellter auf, der nur nutzlos in der Gegend rumschleicht und Fragen mit einem stumpfen, zombieartigen Blick erwidert. Aus unserer Sicht zum reinhauen :P.
Also wieder ab in den Bus. Es geht weiter. Bevor wir aber Mysore, somit auch unser Hotel, erreichen sollten, besichtigten wir die wohl unspektakulärste Gartenresidenz von Hyder Ali oder so...“Tiger of Mysore“, sowie „Srirangapatna“. Zweiteres per Bus, glücklicherweise. Wäre sicherlich ganz gut, aber innerhalb der uralten Stadt wurden wild Stände aufgebaut, die Stadtmauern mit hässlichen Tour-Postern o.ä. vollgeklebt und die Stadt an sich sonst völlig zugewuchert. Man erkennt nicht wirklich viel.
Wir erreichen endlich unser Hotel. Empfangen von einem traditionell gekleidetem Türöffner, der uns andauernd salutiert, betreten wir das ungewohnt noble Hotelambiente. Zimmerverteilung und hop hinauf in die Rooms. Klimaanlage, Flat-TV, super Betten, Badewanne, Telefon neben dem Klo (für jede Sitzung erreichbar :P) und Rauchen auf dem Zimmer erlaubt.
Wieder unten, gelangen wir, durch ein Riesiges Fass, zum Mittagsbuffet im Pub unter dem Hotel. Auch hier sehr nobel. Buffet by CU, beaverages on your own (Pepsi = 90 Rupien, also eher teuer).
Es gibt sogar einen Pool im Hotel, aber Obacht, erstmal Itinery durcharbeiten. Auf gehts zum Mysore Temple, der über und über mit Glühbirnen bestückt ist. Und die wundern sich über Spannungsspitzen... Sonst, unserer Ansicht nach, nichts besonderes. Nicht besonders alt, nicht besonders geschmackvoll --> für Touris gebaut.
Danach gehts ab zum Hill Temple (Chamundi?). Da oben hatten wir, hauptsächlich wegen dem Überangebot an Tieren, wie Kühen, Affen und Hunden eine Menge Spaß.
Danach gehts nochmal zurück zum Hotel, um darauf wieder zum beleuchtetem Mysore-Palace zu fahren.
Nachdem wir immernoch Probleme mit unserer Verdauung hatten, trennten wir uns leider von der Gruppe und gingen zum Hotel zurück. Wir haben nur „Dinner“ gehört und uns zum Gehen entschieden.Haben dadurch einen der schönsten Orte Mysore`s, Brindavan Garden oder so, verpasst, wie uns Karan später sagte.
Jedenfalls erholten wir uns etwas und genossen mal etwas Ruhe auf dem Bett im Hotelzimmer bei HBO und Zigaretten.
Was folgt, ist Schlafen...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen