Tja viel schlafen konnten wir mal wieder nicht - die Nacht war für alle um halb drei zu ende. Wir packten unsere letzten sieben Sachen zusammen und warteten vor der CU auf unser bestelltes Taxi. Statt einem Taxi kam ein kleiner Bus, mit dem Fahrer mussten wir erstmal den Preis verhandeln - allerdings ging es dann nach ca. 30 Minuten doch los zum Airport. Am Airport angekommen wollte der Abzocker doch tatsächlich noch mal 100 Geld mehr von uns - ABER NICHT MIT UNS!!!! Ach ja, auf der Fahrt zum Flughafen mussten wir natürlich erstmal 500 Geld vorstreckten, damit der Bus betankt werden konnte. Trotz aller Verhandlungen konnten wir rechtzeitig einchecken. Bei der Kontrolle allerdings vergas der eine oder andere wohl sein Bodyspray aus dem Rucksack zu entfernen, was den Augen des Sicherheitspersonals natürlich nicht entgehen konnte. Das Bodyspray entpuppte sich als Pfefferspray und „That‘s not allowed“. ;-) Ne Robert... Aber auch das konnte uns nicht aufhalten und so stiegen wir in die kleine Propeller-Maschine ein. Da King Fischer schon die 13 Tage in Bangalore so treu unseren Durst gelöscht hatte - konnten wir nun auch nach Goa auf ihn vertrauen. Nach knapp 1 Stunde Flug sind wir am wirklich kleinen Flughafen Goa angekommen. Beim Einladen unseres Gepäcks im Wagon R Cab war unser Fahrer allerdings etwas überfordert - kein Wunder, 4 Europäer mit Gepäck in ein Auto, das vll. für zwei Japaner ausgelegt ist. Aber auch das konnte uns nicht von unserem Ziel Club Mahindra abbringen. Auf der Fahrt zum Hotel konnten wir uns die Landschaft von Goa anschauen - really nice. Im Club angekommen durchliefen wir das übliche Verfahren beim Check In.
Um unsere Wasser- und Essenvorräte etwas aufzustocken, sind wir erstmal mit einem Taxi zum nahegelegen „Supermarkt“ gedüst. Der nette Fahrer wunderte sich nur etwas, was 4 Typen im Süden von Goa machen, da doch der Norden eher was für uns zum Party machen sein würde. Tja gut jetzt sind wir schlauer... kann ja auch niemand wissen. Aber das Hotel ist dafür schön ruhig und wir können endlich mal nach den 13 Tagen Stress in Bangalore entspannen. Womit wir auch gleich anfingen - erst ein bisschen dösen aufm Zimmer und dann ging es ab zum Strand. Der indische Ozean und Monica, die es besonders Robert angetan hat(nur zur kleinen Hintergrundinformationen für zurück gelassene Freundinnen - nein da lief nichts, das war nur ne Frau mit viel Schrott, den sie Robert andrehen wollte. Keine Sorge, wir passen gut auf den Schwaben auf.), empfingen uns mit offenen Armen. Nun aber mit Vollgas ins Meer. So weit das Auge reicht nur Strand, Meer und Palmen. Kaum Menschen dafür aber ein paar vereinzelte Hunde - Hund des Tages „Sani“ (Bilder folgen). Natürlich konnten wir uns es nicht nehmen vom Strand und dem Sonnenuntergang viele Fotos zu machen um Alle neidisch zu machen, die gerade im kalten Deutschland sitzen. (Bilder folgen...)
Unser Abendessen nahmen wir im Hotelrestaurant nahe dem Strand ein. Wirklich ein kleines Paradies. Man hört sich im Wind bewegende Palmen, das leise Meeresrauschen und fühlt die sanfte Prise, die einen umgibt. Auf dem Weg zu unseren Zimmern trafen wir dann doch noch auf ein junges deutsches Ehepaar aus Hamburg. Mit diesem unterhielten wir uns kurz über Goa, speziell den Norden - von daher kamen sie nämlich gerade. Sie fand es dort wohl etwas aufregender als hier im ruhigen Süden... Wir werden sehen.