Dienstag, 23. Februar 2010

21.02.2010 (Seightseeing Tour Bangalore - Temple Besuche)

Nach einer nicht ganz pünktlichen Abfahrt, irgendwie so was um 8 Uhr morgens, wurden wir vom Bus abgeholt. Mit an Bord waren 2 MBA Studenten von der CU und natürlich ein kompetenter und lustiger Stadtführer. Mit dem Bus ging es quer durch Bangalore mit unserer ersten Anlaufstelle der Universität von Bangalore. Hier wurden einige Fotos aufgenommen (klickste - schauste). Mit dem Bus ging es dann wieder durch das etwas chaotische Treiben der Innenstadt. Allerdings muss man hier erwähnen, dass es Sonntag war und dadurch die Straßen etwas leerer waren. Unsere zweite Station war der ISCON Krishna Tempel - in dem wir natürlich keine Kameras mitnehmen durften. Die gesamte Anlage des Tempels war eher im heutigen Stil erbaut. Allgemein war der Tempel seltsam ausgestattet, mit der neusten Technik, Sicherheitsanlagen und im großen Tempelbau selbst waren Soundsysteme von Bose, was nach unserer Meinung ein wirklich seltsames Gesamtkonzept rüberbringt. Zu allererst allerdings mussten wir unsere Schuhe am Eingang des Tempels abgeben. Die Führung übernahm ein freiwilliger Anhänger des Kischara-Glaubens. Nach dem wir eine Tour durch den Tempel absolviert hatten - wurden wir in einen Konferenzsaal geführt, der eher an ein modernes Unternehmen erinnerte anstatt eines traditionellen Tempels. Im Raum wurde uns dann mordernes Marketing eines Glaubens vorgeführt - es lief ein zwanzigminütiger Clip für Kinder. Manch einer nutzte die Einlage für ein kleines Nickerchen (Namen werden nicht genannt).
Nach dem Besuch des ISCON Tempel fuhren wir auf direktem Wege zu dem größten Botanischen Garten Indiens, in welchem wir einen gemütlichen Spaziergang in der angenehmen Mittagssonne unternahmen. ;-)
Im Anschluss fuhren wir zu zwei Tempeln - Bulltempel und dem Ramakrishna Math.
Im zweiteren konnten wir den Ausführungen des dortigen Oberhauptes folgen, welche sich manch ein 18-jähriger, 3er-BMW Yuppie auch mal gönnen sollte.
Abends gingen wir zu einem kleinen italienischen Restaurant in der nähe der CU. Das Essen war ziemlich lecker, allerdings waren die Kosten für das Essen nicht gerade billig, gemessen an indischen Verhältnissen. Auf ein paar Pitcher Bier und Red Bull ging es weiter ins Purple Haze - in dem wirklich laute Musik lief, aber eine, wie wir fanden, super Stimmung herrschte. Gute Musik, nette Menschen und billige Preise für Getränke. Der Abschluss fand allerdings nicht ganz legal über den Dächern Bangalores statt - was wirklich zu einem lustigem Abschluss beigetragen hatte.

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